DVD-News #8 – Warner Archive 27/09 + 04/10 + Sony MODs im Oktober + Diverses
Aus Gründen der allgemeinen Abgelenktheit im realen Leben nun hier die DVD-News für die letzten zwei Wochen aber so viel ist es ja auch gar nicht, wenngleich ein paar Schmankerl darunter sind. Wie immer, sofern etwas für uns dabei ist, macht Warner den Anfang:
Warner Archive – 27.09.
Dir.: Andrew Marton
Cast: Marshall Thompson, George Tobias
Der erste MGM Cinecolor-Film aber das hilft ihm lt. Leonard Maltin auch nicht. Mir ist er auch völlig unbekannt und nach Deutschland hat er es wohl auch nie geschafft.
My Brother Talks to Horses (1947)
Dir.: Fred Zinnemann
Cast: Jackie ‘Butch’ Jenkins, Peter Lawford
Ein weiterer Film aus dem Reich der mir unbekannten Werke aber Fred Zinnemann in einer Pferdekomödie?
It’s a Dog’s Life (Ein Hundeleben) (1955) (Remastered)
Dir.: Herman Hoffman
Cast: Jeff Richards, Jarma Lewis
Ein Bullterrier ist der Star dieses Films. Das würde es heute sicherlich nicht mehr geben.
Warner Archive – 04.10.
Light in the Piazza (Licht auf der Piazza) (1962) (Remastered)
Dir.: Guy Green
Cast: Olivia de Havilland, Rossano Brazzi, George Hamilton
Klingt nach schwerer melodramatischer US-Filmkost aus den 60′s vor italienischer Kulisse. Ich glaube, ich verzichte.
The Legend of Lylah Clare (Große Lüge Lylah Clare) (1968) (Remastered)
Dir.: Robert Aldrich
Cast: Kim Novak, Peter Finch, Ernest Borgnine
Toller Cast, interessanter Regisseur und doch durchgehend durchschnittliche Kritiken und für einen Testkauf definitiv zu teuer.
The Madwoman of Chaillot (Die Irre von Chaillot) (1969) (Remastered)
Dir.: Bryan Forbes
Cast: Katharine Hepburn, Yul Brynner, Donald Pleasence, Richard Chamberlain
Auch hier ein Supercast aber was man so darüber liest, ist dann weniger ansprechend.
Sony Screen Classics by Request (Oktober)
The Night Holds Terror (Die Nacht ist voller Schrecken) (1955)
Dir.: Andrew L. Stone
Cast: Vince Edwards, John Cassavetes
Als Gangster- und Noir-Head brauche ich den Film natürlich und Andrew L. Stone hat echt ein paar feine Genreperlen abgeliefert.
Edge of Eternity (Der Mann aus Arizona) (1959)
Dir.: Don Siegel
Cast: Cornel Wilde, Jack Elam
Mit Don Siegel kann man normalerweise nicht so viel falsch machen aber hier handelt es sich um eine schwächere Regiearbeit. Etwas für Komplettisten oder Cornel Wilde-Fans, falls es sie geben sollte.
13 West Street (Der Tiger ist unter uns) (1961)
Dir.: Philip Leacock
Cast: Alan Ladd, Rod Steiger
Ein wenig Selbstjustiz aus den 60s, das ist schon eher etwas für mich aus dieser Dekade. Kommt auf meine Merkliste.
TCM Vault Collection
Jean Arthur Comedy Collection – 17.10.2011
Adventure in Manhattan (1936), More Than a Secretary (1936), The Impatient Years (1944), The Public Menace (1935)
Sicherlich eines der kleinen Highlights des Monats, denn die TCM Vault Collections sind meist von guter Qualität und zumindest in der ersten Pressung auch wirklich gepresste DVDs, die es, als kleiner Wermutstropfen, nur bei MoviesUnlimited zu kaufen gibt. Für Fans von Jean Arthuer bzw. screwballlastigen Komödien ist das aber kein Hindernis.
KSM Klassiker
David and Bathsheba (David und Bathseba) (1951)
Dir.: Henry King
Cast: Gregory Peck, Susan Hayward
Erscheint nun auch in Deutschland und für Freunde der Sword-and-Sandals-Filme sicherlich eine Überlegung wert.
So viel erst einmal zu den DVD-News. Ich habe sicherlich ein paar Filme vergessen aber die fallen mir bis zum nächsten Update bestimmt wieder ein. Die Tage gibt es dann hoffentlich wieder eine Filmvorstellung von mir.

“The Legend of Lylah Clare” wird von Liebhabern als grandiose Abrechnung mit Hollywood bezeichnet. Ich konnte offen gestanden nie viel mit dem Film anfangen: Aldrich hatte sich nun mal zum Regisseur der ausgemusterten Weiber entwickelt, und die Novak war nach “Kiss Me, Stupid” (1964) für einige Zeit zweifellos ausgemustert. – Soll dich aber nicht von einer Sichtung abhalten.
“David and Bathsheba”: Geil! Ein Bibelporno, den ich tatsächlich noch nicht kenne.
Heute würde man aus der Geschichte (biblischer König treibts mit verheirateter Frau) vermutlich tatsächlich ein deftiges Sexfilmchen machen. Bei Henry King dürfte das noch anders ausgesehen haben…
Ich bezeichne übrigens die Bibelschinken aus Hollywood grundsätzlich als “Bibelpornos”. Ist ja pervers, was die dem Zuschauer bieten! Unerreichter Höhepunkt: Der unter einem Bärenfell versteckte Schauspieler in DeMille’s “Samson and Delilah” (1949).
Ich glaub deine Bibelpornographie hat Opa den Rest gegeben. *echoooo*
Hallo Humphrey!
Bitte mach weiter! Du arbeitest an einem guten, spannenden Blog, und es wäre schade, wenn du schon nach so kurzer Zeit die Lust verlierst. Ich weiss: Ist alles mit viel Aufwand verbunden; aber vielleicht schaust du später mal stolz azf das zurück, was du erreicht hast.
Das kommt alles, weil wir so schreibfaul sind, glaube ich.