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Mr. Moto und der Schmugglerring (1937)

Oktober 14, 2012

Unter dem Dach der Twentieth Century Fox Film Corporation liefen in den 30er-Jahren zwei überaus beliebte und ziemliche ähnliche Filmserien, die von der B-Produktionseinheit realisiert wurden: die Charlie Chan-Filme auf der einen und die Mr. Moto-Filme auf der anderen Seite. Beide Serien haben asiatische Filmhelden, die jedoch von westlichen Schauspielern verkörpert wurden und basieren auf Krimiromanen. Sowohl Charlie Chan als auch Mr. Moto sind, vereinfach ausgedrückt, Detektive, deren Fälle sie an verschiedene, meist exotische, Orte verschlagen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Serien ist, abgesehen von der deutlichen Höheren Anzahl an Charlie Chan-Filmen, dass die Person des Mr. Moto als wesentlich undurchsichtiger, durchtriebener und gewalttätiger dargestellt wird, als Charlie Chan und dieser Unterschied in den jeweiligen Serienhelden macht auch den Reiz der beiden Formate aus, sodass sie sich gegenseitig nicht kannibalisieren.

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DVD/BD-News #10: Cine Qua Non, Warner Archive, Criterion im Dezember, Warner Blu-rays im Januar

Oktober 6, 2012

Es gibt viel zu berichten aus der Welt der runden Scheiben und ich wette, ich vergesse wieder ein paar Erscheinungen aber das mögen man mir verzeihen.

Otto Preminger – Meisterwerke – 22.11.2012

Advise & Consent (Sturm über Washington) (1962), Saint Joan (Die heilige Johanna) (1957), The Moon Is Blue (Wolken sind überall) (1953)

Dir.: Otto Preminger

Cast: Franchot Tone, Lew Ayres, Henry Fonda, Walter Pidgeon, Charles Laughton, Gene Tierney,      Jean Seberg, Richard Widmark, Richard Todd, William Holden, David Niven, Maggie McNamara uvm.

Wenn das mal kein No-Brainer ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Aus heimischen Landen, mann kann bei Saint Joan und The Moon Is Blue die Warner Archive-Discs ignorieren und drei Filme plus Bonus-Disc für weniger als 30 Taler sind ein guter Deal. Mein Exemplar ist vorbestellt, auch wenn ich Advise & Consent schon habe.

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Eight Iron Men (1952)

September 23, 2012

Stanley Kramer gehört sicherlich zu den interessantesten Charakteren der Post-Studioära, sowohl als Regisseur wie auch Produzent, nicht zuletzt aufgrund der in seinen Filmen verarbeiteten Themen. Nicht minder illuster ist die Vita Edward Dmytryks. Einerseits in Hinblick auf seine Filmographie aber andererseits vor allem aufgrund seines Status und Handelns während der McCarthy-Paranoia. Anfang der 50er Jahre sollten sich die Wege der Beiden in beruflicher Hinsicht kreuzen mit Kramer als Produzenten und Dmytryk als Regisseur, quasi unter dem Dach der Columbia Pictures, mit denen Kramer einen Vertriebsdeal hatte.

Während Die Caine war ihr Schicksal (1954) sicherlich die bekannteste Kollaboration der Beiden darstellt, sind auch die anderen Werke Dmytryks unter der Kramer’schen Ägide nicht zu verachten. So entstand zwei Jahre vor der Caine das Kriegsdrama Eight Iron Men, welches bis dato nicht den Sprung nach Deutschland geschafft hat und eine Adaption des Theaterstücks A Sound of Hunting darstellt. Weiterlesen …

DVD/BD-News #9 – Olive Films im November, Warner Archive 11/09, Patton und Von Ryan’s Express Blus

September 17, 2012

Knapp ein Jahr ist ins Land gezogen, während der Blog brach lag, und so viel hat sich auf dem Heimvideomarkt in Sachen „alter Schinken“ nicht getan. In Deutschland ist der DVD-Markt für Katalogtitel größtenteils platt, von den Majors kommt in der Hinsicht gar nichts mehr und auch die lokalen Minors veröffentlichen sehr sporadisch. Der Trend geht zurzeit scheinbar in die Nische, besonders bei Genrefilmen: Die zweite Galerie des Grauens dreht ihre Runden und andere Kleinstlabels bieten ähnliche Sci/Fi-Horror-Produktionen aus dem für diesen Blog interessanten Zeitraum in limitierten und oftmals relativ teuren Editionen an.

In den USA ist die Situation für Katalogtitel, je nach Betrachtungsweise, entweder ähnlich mies oder gar paradiesisch. Letzteres hängt vor allem davon ab, ob man sich mit den Made on Demand-Programmen, also dem Kauf gebrannter Originalauflagen gegen durchaus teures Geld, arrangieren kann. Warner ist hier weiterhin der unangefochtene Primus und veröffentlicht wöchentlich diverse Titel aus ihrem schier endlosen Katalog, während Sony zumindest einen monatlichen Rhythmus hält und dann immer gut ein Dutzend neuer Filme erhältlich werden lässt. Seit wenigen Monaten ist auch Fox beim MOD-Spiel dabei, wobei die Fox Cinema Archives-Titel ein wenig russisches Roulette darstellen was die Qualität angeht. Während Warner und vor allem Sony gute bis sehr gute Qualität in Sachen Master bieten, scheint Fox aktuell das auf die DVDs zu klatschen, was da ist und es wird kein Extrageld in die Hand genommen. So variiert die Qualität stark und vor allem Widescreen-Titel werden oftmals mit nicht anamorphen Uraltmastern bestraft. Augen auf beim Filmekauf ist hier definitiv die Devise. Hoffentlich bekommt es Fox zukünftig gebacken. MGM scheint sich hingegen aus dem MOD-Geschäft zurückgezogen zu haben, es wurden jedenfalls seit einiger Zeit keine neuen Titel veröffentlicht und bei Universal weiß niemand so genau, was die eigentlich machen. Interessant und höchst erfreulich ist übrigens das Verhalten von Paramount. Hier wurden hunderte Paramount– und Republic-Titel an das Kleinlabel Olive Films sublizensiert, die auch emsig dabei sind, sie alle als DVD und Blu-ray auszuwerten und mich damit in den Ruin zu treiben.

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Cimarron (1960)

September 10, 2012

Bevor Anthony Mann  Anfang/Mitte der 60iger-Jahre für Samuel Bronston die epischen Monumentalschinken El Cid (1961) und Der Untergang des römischen Reiches (1964) auf die Leinwand bannte, drehte er für MGM seinen letzten Western der Karriere: Cimarron (1960) mit der gebürtigen Österreicherin Maria Schell und Glenn Ford in den Hauptrollen.

Der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Edna Ferber, der 1931 schon einmal eine prominente Verfilmung durch RKO und unter der Regie von Wesley Ruggles erfuhr, dessen Pioniere des wilden Westens mehrfach oscarprämiert wurde.

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DVD-News #8 – Warner Archive 27/09 + 04/10 + Sony MODs im Oktober + Diverses

Oktober 8, 2011

Aus Gründen der allgemeinen Abgelenktheit im realen Leben nun hier die DVD-News für die letzten zwei Wochen aber so viel ist es ja auch gar nicht, wenngleich ein paar Schmankerl darunter sind. Wie immer, sofern etwas für uns dabei ist, macht Warner den Anfang:

Warner Archive – 27.09.

Gallant Bess (1946)

Dir.: Andrew Marton

Cast: Marshall Thompson, George Tobias

Der erste MGM Cinecolor-Film aber das hilft ihm lt. Leonard Maltin auch nicht. Mir ist er auch völlig unbekannt und nach Deutschland hat er es wohl auch nie geschafft.

 

 

 

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Des Teufels Lohn (1957)

Oktober 3, 2011

Jack Arnold war sicherlich das Aushängeschild von Universal in Sachen B-Pictures und so hat er sich durch Filme wie Creature from the Black Lagoon (1954), Tarantula (1955) oder The Incredible Shrinking Man (1957), zur eigenen Verwunderung, eine breite Fanbasis aufgebaut, die auch heute noch zahlreich vertreten ist. Aber wie fast jeder andere Regisseur zur Zeit des Studiosystems, hat sich Arnold bunt durch die Genre gearbeitet und durfte auch mit einigen namhafteren Schauspielern aus dem Universalkanon arbeiten, so z.B. mit Audie Murphy, Lana Turner oder auch Orson Welles, der zusammen mit Jeff Chandler in Man in the Shadow (1957) zu sehen ist, einem durchaus interessanten Film, der sich, wie seine namhafteren Verwandten High Noon (1952) oder Bad Day at Black Rock (1955) gegen die üblichen, amerikanischen Westernstereotypen stellt und ein wenig der Bürgerrechtsbewegung vorgreift. Weiterlesen …

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